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Überregionale Empfehlungen

Kultur

Frauenmuseum Bonn

Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

Telefon: 0228/691344, Fax: 0228/696164

Direktorin Marianne Pitzen

Öffnungszeiten: DI-SA 14.00-18.00, SO 11.00-18.00


Das Frauenmuseum wurde 1961 von der heutigen Direktorin und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen gegründet. Zu diesem Zeitpunkt existierte weltweit keine Institution gleichen Namens oder vergleichbarer Zielsetzung. Bis dato wurden über 500 Ausstellungen gezeigt. Das Frauenmuseum hat sich zum Ziel gesetzt, die Kunst der Frauen zu fördern und in der Kunstgeschichte zu verankern, oft verschüttete Frauengeschichte sichtbar zu machen und Vorbilder aufzuzeigen und will somit einen Beitrag zu einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft leisten. Heute ist das Frauenmuseum Bonn Sitz des 2012 gegründeten Verbandes International Association of Women´s Museum. Neben Ausstellungen von Künstlerinnen bietet das Frauenmuseum selbst erarbeitete Geschichtsausstellungen, Kunst- und Designmessen, Ateliers, Kinderatelier, Veröffentlichungen von Katalogen, Veranstaltungen und Führungen an.


GEDOK – Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V.

Hochstadenstrasse 26, 50674 Köln

Telefon: 0221/433349 Fax: 0221/433349


Die Gedok wurde 1927 von Ina Dehmel (1870-1942) gegründet und ist europaweit das älteste Netzwerk für Künstlerinnen aller Sparten (Angewandte Kunst, Bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz und Darstellende Kunst). In 24 deutschen Städten und Regionen, dazu in Wien, hat die Gedok zusammen mehrere tausend Mitglieder. Der Verein präsentiert sich in der Öffentlichkeit durch interdisziplinäre Projekte, Ausstellungen, Tanz und Performances, sowie Konzerte und Lesungen. Seit ihrer Gründung setzt sie sich für die gleichberechtigte Anerkennung von Frauen in der Kunstwelt und adäquate Stellung in der Kulturpolitik ein. Kunstfreundinnen und Kunstfreunde bietet die GEDOK über die Veranstaltungen der Fachbereiche hinaus Atelierbesuche, Führungen, Kunstreisen, Kurse, sowie Workshops an. In den aktuellen newslettern auf der homepage der GEDOK können die Daten der zahlreichen Aktivitäten eingesehen werden.


Käthe Kollwitz Museum Köln

Neumarkt 18-24, 50667 Köln

Telefon: 0221/227-2899/-2602, Fax: 0221/227-3762

Öffnungszeiten: DI-FR 10.00-18.00 Uhr, SA und SO und an Feiertagen 11.00-18.00 Uhr, MO geschlossen


Das Käthe Kollwitz Museum in Köln bietet die weltweit umfangreichste und geschlossenste Kollwitz Sammlung. Neben der Dauerausstellung mit Werken von Käthe Kollwitz finden auch regelmäßig Sonderausstellungen statt.


KEK-Künstlerinnenverbund Erftkreis/Köln

1993 gegründeter Verbund, der sich versteht als interessierten Künstlerinnen der Region offenstehende Arbeits- und Interessengemeinschaft.


Frauenmusikclub Köln e. V.

Oskar-Jäger-Str. 175, 50825 Köln

Telefon: 0221/5102228


Bietet seit 1990 regelmäßigen Unterricht und wechselnde Kurse für Mädchen und Frauen an, sowie Konzerte und Musikveranstaltungen, wie die monatliche Frauenmusiksession “lady Jam”.


Kölner Frauengeschichtsverin e.V.

Marienplatz 4, 50676 Köln

Telefon: 0221/248265, Fax: 0221/24035876

Der 1986 gegründete Verein hat sich zum Ziel die Erforschung, Vermittlung, Archivierung und Dokumentation der Geschichte Kölner Frauen gesetzt, damit sie nicht in Vergessenheit gerät. Zu den zahlreichen Aktivitäten des Verein zählen  Führungen, Stadtspaziergänge, Rheinfahrten, politische und kulturelle Veranstaltungen, Gespräche mit Schulklassen, Publikationen und Verbreitung von Frauennamen im Staßenbild.


Arbeitsgemeinschaft Frauengeschichte Bonn

Ulrike Just

Humboldtstr.16, 53115 Bonn

Telefon: 0228/639022

Dr. Susanne Wilking

Telefon: 0228/ 622250


1987 von zwei Historikerinnen gegründete Arbeitsgemeinschaft um die Geschichte der Bonner Frauen zu erforschen. Ergebnisse sollen veröffentlicht werden und auch in sogenannte Stadtspaziergänge mit einfließen.


Haus der Frauengeschichte

Wolfstr. 41, 58111 Bonn

Telefon: 0228/98143689, Fax: +4932226886915

Öffnungszeiten: Jeden MI 10-15.00 Uhr

Im Jahr 2012 eröffnete das Haus der Frauengeschichte in Bonn mit den Zielen Frauengeschichte als eine Geschichte der Geschlechterbeziehungen und als eine entscheidende historische Karft unserer Geschichte auf zu zeigen. Eine Dauerausstellung  in 7 Abschnitten  macht unsere Geschichte aus frauengeschichtlicher Perspektive sichtbar :             1. Matriachale Kulturen 40.000-5000 v. Chr. 2. Frauen in Begegnung den Kulturen 3000-1350 v. Chr.   3. Frauen-wege  in die Moderne 1350-1550 4. Frauenbewegungen in Europa 1550-1850 5. Geschlechterdemokratie in Deutschland 1850-1938 6. Frauenpolitik und Faschismus 1938-1958 7.Weibliche Visionen der Einen Welt 1958-heute. Darüber hinaus bietet das Haus der Frauengeschichte Führungen, Lesungen, Workshops, Publikationen und Veranstaltungen an.


FrauenMediaTurm

Das Archiv und Dokumentationszentrum, Bayenturm/Rheinauhafen, 50678 Köln

Telefon: 0221/931881-0, Fax: 0221/931881-18

Öffnungszeiten: MO-FR 10.00- 18.00 Uhr, Die Nutzung der Bibliothek ist nur nach Vereinbarung möglich.


Der FrauenMediaTurm (FMT) ist eine gemeinnützige Stiftung und wurde im Jahre 1984 von der  Vorstandsvorsitzenden  Alice Schwarzer initiiert . Im deutschsprachigen Raum ist es die thematisch umfassendste, modern erschlossene Spezialbibliothek zu Geschlechtergerechtigkeit und Genderforschung. Sie wird besonders von Wissenschaft, Medien und Politik genutzt.


SO-66 Produzentengalerie Münster

Soester Str.66, 48155 Münster

Telefon: 01756052617

Öffnungszeiten: SA und S0 15-18.00 Uhr


Eigentlich müsste es Produzenntinnengalerie heißen, denn 10 Frauen gründeten sie im Kontext des Künstlerinnen Forum Münster e. V.  und nutzen die Räumlichkeiten in der Soester Starsse 66 als Atelier, sowie um ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen zu präsentieren. Darüber hinaus werden auch GastkünsterInnen  ausgestellt.


Die Sammlung Künstlerinnen in der Kunst- und Museumsbibliothek Köln

Museum Ludwig

Heinrich Böll Platz/ Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

Telefon: o221/221-22626

Öffnungszeiten: MO 14-21.00 Uhr, DI-DO 10-21.00, FR 10-18.00 Uhr


Ingrid Kleinebrahn (Galeristin) hat die von ihr initiierte und aufgebaute Sammlung Künstlerinnen der Kunst- und Museumsbibliothek Köln geschenkt und somit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie ist nicht nur eine einmalige Dokumentation zu Leben und Werk der Künstlerinnen, sondern auch äußerst umfangreich: 7200 Kataloge/Bücher/Broschüren, ca. 8000 Plakate, Videos, Cds und Kassetten, 100 Ordner mit Presseartikeln, Schriftstücken, sonstigen Informationen zu Künstlerinnen und 11 Karteikästen mit Einladungs- und Postkarten. Insgesamt 100 Regalmeter Materialien zu mehr als 50 000 bildenden Künstlerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart (mit Schwerpunkt 20. und 21. Jahrhundert) hat sie somit dokumentiert.


Frauenkulturbüro NRW

Kulturzentrum Fabrik Heeder

Virchowstr.130 B / 47805 Krefeld

Telefon: 02151/393025  , Fax: 02151/862636


Das Frauenkulturbüro NRW e. V. wurde 1991 in Krefeld eingerichtet um nordrhein-westfälischen Künstlerinnen aller Sparten ein Forum zu bieten sie zu vernetzen, für sie Forderungen und Förderungsmögkichkeiten zu entwickeln und um strukturelle  Verbesserungen für Kultur schaffende Frauen zu erzielen. Über 100 Landesprojekte wie Hearings, Symposien, Kunst- und Kulturmessen, Ausstellungen, Salon,  Kataloge, Lesungen, Atelierbesuche, Künstlerinnengespräche, Konzerte und Filmpräsentationen sind bis zum Jahr 2013 bereits realisiert worden. Das Frauenkulturbüro NRW befindet sich im Kulturzentrum Fabrik Heeder in Krefeld und wird institutionell gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Eine Linksammlung von Künstlerinnen diverser Sparten, die in NRW leben ist auf der homepage des Frauenkulturbüros abrufbar.

 
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