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Matronen im Rathaus

Herausgegeben von in Juni 2017 ·
Matronen im Rathaus

Sehenswertes im Eingangsbereich des Rathauses Erftstadt-Liblar:
Weihestein mit aufanischen Matronen – Zeugnisse matriarchaler Ursprünge?!
Seitdem das Rathaus Erftstadt sich mit dem Ordnungsamt und der Kasse im Parterre des Gebäudes am Holzdamm 10 in Erftstadt-Liblar „geerdet“ hat, wurde jetzt auch eine Vitrine mit einem Weihstein der aufanische Matronen bestückt. Die Matronen sind Göttinnen keltischen Ursprungs. Sie sind auf dem Altarstein als drei Frauen dargestellt:



























eine jungfräuliche Göttin in der Mitte mit wallendem langem Haar umrahmt von zwei mütterlichen Göttinnen mit überdimensional großen Hauben, die eine Dreiheit und zugleich eine Einheit bilden. Die Altarsteine der Matronenverehrung stammen aus der römischen Zeit des zweiten – bis vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung.
Mensch und Tier, Feld und Flur, Haus und Gut standen unter ihrem besonderen Schutz. In dem Gebiet zwischen Eifel und Rhein verdrängte der Matronenkult in dieser Zeit andere Gottheiten. Entsprechend zahlreich sind die Funde in dieser Region. Die Matronenverehrung reicht weit in keltische und germanische und noch frühere Zeiten  zurück und zeugt womöglich von matriarchalen Phasen und Strukturen der Menschheitsgeschichte.
Mehr zum Hintergrund der Matronenfunden und der Verehrung der Göttinnen in der Eifel und im Rheinland finden Sie auf der Homepage der Zülpicher Heimatforscherin Sophie Lange www.sophie-lange.de.





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