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Bezahlbarer Wohnraum für allein stehende Frauen, allein erziehende, ältere Frauen und geflüchtete Frauen und ihre Familien fehlt in Erftstadt. – Frauenbeirat schlägt Alarm

Herausgegeben von in Juli 2017 ·
Bezahlbarer Wohnraum für allein stehende Frauen, allein erziehende, ältere Frauen und geflüchtete Frauen und ihre Familien fehlt in Erftstadt.  – Frauenbeirat schlägt Alarm

Der Frauenbeirat der Stadt Erftstadt setzt sich mit einem Antrag an den Rat und die Ausschüsse der Stadt für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für allein stehende Frauen, alleinerziehende Frauen und sozialschwachen Familien sowie für geflüchtete Frauen und ihre Familien ein.
Außerdem ist eine Notunterkunft für schutzbedürftige, von Gewalt betroffene Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder notwendig.
In der Stellungnahme der Verwaltung zur Anregung des Frauenbeirates wird deutlich, dass sich der Bestand  im sozialen Mietwohnungsbau in den vergangenen vier Jahren (2012 – 2016) nahezu halbiert hat. Viele allein stehende Frauen, allein lebende ältere Frauen, allein erziehende Frauen suchen insbesondere nach kleineren bezahlbaren Wohnungen. Zudem benötigen immer mehr sozial schwache Familien preisgünstigen Wohnraum. Ganz abgehängt sind die nach Erftstadt geflüchteten Frauen mit oder ohne Familie. Ebenso wie viele allein lebende geflüchtete Männer müssen sie lange in den Gemeinschaftsunterkünften verbleiben, weil geeignete Wohnungen fehlen. Wegen der Residenzpflicht ist es ihnen auch nicht möglich, in andere Regionen zu ziehen.
Außerdem verweist der Frauenbeirat auf die besonders prekäre Situation von Gewalt betroffener geflüchteter Frauen. Die Erfahrungen des Frauenhauses des Rhein-Erft-Kreises zeigen, dass für sie Notunterkünfte vorgehalten werden müssen, da die Kapazitäten der Frauenhäuser nicht ausreichen und zu dem Finanzierungsprobleme bei Unterbringung außerhalb des Rhein-Erft-Kreises vorhanden sind.
Nach Auffassung der Vorsitzenden des Frauenbeirates Gertrud Klinkhammer müssen konkrete Wohnungsbaumaßnahmen her, falls keine privaten Investoren für den sozialen Wohnungsbaugefunden würden, müsse die Stadt in eigener Regie sozialen Wohnungsbau mit Landesförderung realisieren.
Die Anregung des Frauenbeirates stand zunächst auf der Tagesordnung des Sozialausschusses der Stadt am 14.06.2017. Da die Sitzung abgebrochen wurde, ist das Thema auf die nächste Sozialausschusssitzung am 12.09.2017 verschoben. Hier finden Sie die Anregung des Frauenbeirats und die Stellungnahme der Verwaltung der Stadt Erftstadt.



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