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2014 und früher

Archiv


“Frauen Unternehmen was!” – Unternehmerinnenportraits aus dem Rhein-Erft-Kreis

Wanderausstellung „Frauen unternehmen was!“ 8. – 30. Mai 2014, Rathaus Erftstadt-Liblar
In einem bunten Branchenmix stellen sich 19 Unternehmerinnen aus neun Kommunen des Rhein-Erft-Kreises mit ihren Unternehmen, ihrem beruflichen Werdegang und ihren ganz persönlichen Leitsätzen vor. Die Porträts sollen informieren und gleichzeitig animieren und Frauen neue Ideen und Chancen für ihre Berufswahl und Lebensplanung eröffnen.

Auf der gut besuchten Ausstellungseröffnung wurden die beteiligten Erftstädter Unternehmerinnen: die Architektin Gudrun Langmack und die Restaurantinhaberin und Sommelière Karin Will durch die Frauen- und gleichstellungsbeauftragte Edith Abel-Huhn und die Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung Theresa Spilotro vorgestellt. Beide Unternehmerin stehen dafür, dass Frauen innovative und erfolgreiche Unternehmerinnen sind und über den langen Atem verfügen.

Bürgermeister Volker Erner mit den Erftstädter Unternehmerinnen Architektin Gudrun Langmack (2.v.li.) und Restaurantinhaberin des alten Amtsgerichts und Sommlière Karin Will (2.v.re.), Theresa Spilotro und Ole Leger (Wirtschaftsförderung der Stadt, Mitte und links außen), Prof. Dr. Beate Braun, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung des Rhein-Erft-Kreises (3. v. re.) und Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Edith Abel-Huhn (re. außen)

Die Wanderausstellung „Frauen unternehmen was!“ wurde von der Gleichstellungskonferenz Rhein-Erft, als Zusammenschluss der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH konzipiert. Sie veranschaulicht die Vielfalt und Dynamik weiblichen Unternehmertuns im Kreis.

In Erftstadt ist die Wanderaustellung vom 8. bis 30. Mai im Rathaus-Foyer, Holzdamm 10, Erftstadt-Liblar im Erftstadt-Center vor den Sitzungssälen zu den üblichen Öffnungszeiten 8.00 bis 18.00 Uhr (außer Freitags bis 12.00 Uhr) zu sehen. Außerdem ist eine Begleitbroschüre erhältlich.

Gleichstellungsstelle und Wirtschaftsförderung der Stadt Erftstadt laden zurAusstellungseröffnung am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19.00 Uhr, im Rathaus Erftstadt, Holzdamm 10, Erftstadt-Liblar ein.

Weitere Information und Anmeldung zur Ausstellungseröffnung bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Edith Abel-Huhn, Tel. 02235 409 662 oder -661, E-Mail: frauenbuero@erftstadt.de

Die Gleichstellungskonferenz Rhein-Erft, als Zusammenschluss der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis, hat gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH eine Wanderausstellung und eine begleitende Broschüre konzipiert, die anhand von 19 authentischen Portraits von Unternehmerinnen aus neun beteiligten Kommunen die Vielfalt und Dynamik aufzeigt, mit der Frauen im Rhein-Erft-Kreis unternehmerisch aktiv sind.






Frauenbildungs- und Tagungshaus Zülpich – Seminare und Fortbildungen für Frauen 2014
Das neue Seminarprogramm des Frauenbildungs- und Tagungshauses Zülpich e. V. für das Jahr 2014 ist erschienen.

weitere Informationen unter: www.frauenbildungshaus-zuelpich.de



Equal Pay Day 2014 – Aktion am Bahnhof Erftstadt-Liblar

Bei stürmischem Wind und regnerischem Wetter beteiligten sich  Frauen aus dem Frauenbeirat und andere engagierte Frauen am 21. März 2014 an der Aktion zum Equal Pay Day. Mit roten Jacken und Taschen verteilten sie Informationsflyer und luden die Fahrgäste zum Gespräch bei Kaffee und 3/4-Muffin ein: Die Forderungen gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, gleiche Chancen auch in Teilzeit stießen auf breite Zustimmung.

           

Der Equal Pay Day steht für den Tag, den Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt der Männer zu kommen. Der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen liegt zurzeit in Deutschland bei 22%. Zum Vergleich in der EU liegt die Lohnlücke bei 17%. Daraus ergibt sich rechnerisch der 21. März als Tag der Entgeltgleichheit.

mehr Informationen zum Equal Pay Day unter www.equalpayday.de




Neues Porträt: Hildburg Henning: Die Kunst – ihr Leben
Internetta-Redakteurin Brigitte Garcia-Ziemsen hat das facettenreiche Porträt der vielseitigen Künstlerin Hildburg Henning erstellt. Die Erftstädterin wirkt auf dem Gebiet der Malerei und musiziert im Eltern-Orchester der Musikschule. Hier geht es zu ihrem Profil.



Frauentalk zum Internationalen Frauentag “Lass dich nicht abspeisen” – Minijobs und Teilzeit: Chance oder Falle?

Frauenbeirat und Frauenbüro/Gleichstellungsstelle der Stadt Erftstadt luden auch in diesem Jahr wieder zu einem Frauentalk ein: “Lass dich nicht abspeisen!” war das Motto am Sonntagmorgen. Zahlreiche Frauen fanden den Weg ins Rathaus und diskutierten in “Murmelrunden” Fragen rundum Minijobs und Teilzeit, den zumeist von Frauen ausgeübten Beschäftigungsformen.

Zuvor hatte die Gewerkschaftssekretärin von Ver.di Annegret Hackmann die praktischen Auswirkungen von Minijobs mit häufig geringerem Einkommen, fehlenden beruflichen Chancen und geringen Rentenanwartschaften erläutert. Ihr Fazit. Minijobs sind längst nicht mehr nur niedrigschwellige Arbeitsangebote für Ungelernte, sondern werden für Millionen gelernter Fachkräfte zur Niedriglohnfalle. Studien zeigen zudem, dass bei den Kleinstarbeitsverhältnissen die gesetzlichen Arbeitsrechte wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz und die Zahlung gleicher Löhne wie bei regulär beschäftigten wissentlich oder unwissentlich von vielen Arbeitgebern nicht eingehalten werden.

Die Beauftragte für Chancengleichheit der Arbeitsagentur Brühl Erika Pollauf-Schnabel beobachtet, dass die Bereitschaft, die Minijobs aufzustocken und in reguläre, sozialversicherungspflichtige Teil- oder Vollzeit umzuwandeln, gering ist. Allerdings müsse auch die Bereitschaft der KonsumentInnen wachsen, angemessene Preise für den Friseurbesuch oder die Pizza zu zahlen.

Örtlichen Handlungsbedarf sieht auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erftstadt Edith Abel-Huhn, zumal Handel, Gastronomie, Dienstleistungsbranchen, Gewerbe und Privathaushalte in hohem Umfang Minijobs nachfragten.

Die häufig geringeren Löhne in Minijobs und Teilzeit sowie fehlende berufliche Entwicklungschancen sind zudem eine wesentliche Ursache der fortbestehenden Lohnlücke von 22 Prozent zu Ungunsten der Frauen im Vergleich zu den Männern. Hierauf fokussiert auch der Equal Pay Day 2014.

Frauenbeirat und Gleichstellungsstelle setzen ihre Informationskampagne zu gleichen Chancen und gleichen Löhnen für gleichwertige Arbeit fort. Am Freitag, 21. März, rufen Sie zu einer Aktion im rahmen des Equal Pay Days am Bahnhof Erftstadt in Liblar auf  mehr.

Zum Abschluss der Veranstaltung begeisterte Birgit Steinacker – unterstützt von Teilnehmerinnen aus ihren Zumba-Kursen – mit der Choreographie zum Mittanzen für alle im Saal zu dem Song “Break the Chain” (Brech die Ketten). Damit protestieren weltweit viele (one billion = eine Milliarde) gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Dieses One Billion Rising – Event (eine Milliarde erheben sich) findet erneut im nächsten Jahr am 14. Februar 2015 statt und dann auch in den Kommunen des Rhein-Erft-Kreises. Termine für Tanztrainings werden Anfang 2015 bekannt gegeben.




Erste weibliche Dezernentin in Erftstadt gewählt – Frauenbeirat begrüßt die Entscheidung

Die gleichberechtigte Vertretung von Frauen und Männern in Leitungs- und Entscheidungspositionen ist ein zentrales Anliegen und Wirkungsfeld des Frauenbeirats der Stadt Erftstadt. Lange waren in der Verwaltungsspitze auf der Bürgermeister- oder Beigeordnetenebene der Stadt keine Frauen vertreten. Mit Monika Hallstein hat der Rat nunmehr die erste Frau zur Beigeordneten gewählt. Sie wird das technische Dezernat leiten. Durchaus skeptisch war zuvor Elke Griemens, die das Frauenhaus im Frauenbeirat vertritt,  dass eine Frau bei den drei ausgeschriebenen Dezernentenstellen das Rennen macht. Sie kündigte im Frauenbeirat an, Sekt auszugeben, falls es zu einer Besetzung mit einer Frau kommen würde. Dieses Versprechen machte sie jetzt auf der Frauenbeiratssitzung wahr. Mit Sekt und Selters stießen die Mitglieder an und freuten sich über die gewonnene Frauenpower in Erftstadt.



Das sei ein großer Erfolg, so Lieselotte Engmann, Vorsitzende des Frauenbeirates. Die Besetzung von weiteren Entscheidungspositionen in Rat und Verwaltung müsse folgen. Der Frauenbeirat macht sich auch für eine größere Repräsentanz von Frauen im Rat stark. Bisher sind lediglich 25 Prozent der Stadtverordneten weiblich. Das soll sich mit den Kommunalwahlen im Mai ändern.

Im Frauenbeirat der Stadt Erftstadt sind neben den Vertreterinnen der fünf Ratsfraktionen weitere 10 Frauen von in Erftstadt tätigen Fraueninitiativen, -Vereinen oder -Verbänden entsandt. Das Gremium berät den Rat in Fragen der Frauenförderung und Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene.

Kontakt zum Frauenbeirat ist über die Vorsitzende Lieselotte Engmann, Tel. 02235 42742 oder die Gleichstellungsstelle der Stadt, Tel. 02235 409 662 möglich.



One Billion Rising 2014 in Erftstadt
5 Februar 2014, 8:05
Tanzaktion am 13. Februar, 11 Uhr auf dem Marie-Juchacz-Platz im Erftstadt-Center in Liblar anlässlich des weltweiten ONE BILLION RISING gegen Gewalt an Frauen und Mädchen  



Tagesmütter und Tagesväter qualifizieren sich
20 Dezember 2013, 10:19
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Erftstadt bietet die VHS Erftstadt eine 160 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierung zur Kindertagespflege an. Die familiäre Kindertagespflege ist eine geförderte Betreuungsform, die eine gleichwertige Alternative bietet zur Betreuung in einer Einrichtung.

Die Qualifizierung erfolgt nach dem dji-Curriculum. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege und die Pflegeerlaubnis des Jugendamtes.

Der Unterricht findet samstags und an einigen Freitagabenden statt. Der nächste Kurs beginnt nach den Sommerferien 2014.


Interessenten wenden sich bitte an: Frau Dötig, Tel. 02235/409-275, angelika.doetig@vhs-erftstadt.de.



Fit für den beruflichen Wiedereinstieg – starten statt warten
6 April 2013, 11:11
Viele Frauen haben ihre Berufstätigkeit wegen der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder für mehrere Jahre oder wegen Pflege unterbrochen und planen nach dieser Elternzeit den Wiedereinstieg ins Berufsleben.
Das kommunale Frauenbüro/Gleichstellungsstelle bietet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule einen kompletten Qualifizierungslehrgang oder einzelne Kurse zum beruflichen Wiedereinstieg bzw. zur beruflichen Neurorientierung an:
Dazu gehören berufsbezogene Module, die EDV- und Office-Kenntnissse [...]




Frauenförderplan 2011 bis 2013 für die Stadtverwaltung verabschiedet

Betriebliche Frauenförderung ist in aller Munde. Bei der Stadtverwaltung Erftstadt hat der Rat jetzt die dritte Fortschreibung des Frauenförderplans einstimmig verabschiedet. Der Plan sieht Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils in Fach- und Führungspositionen vor. In den vergangenen Jahren konnten weibliche Beschäftigte zwar vermehrt Leitungspositionen einnehmen, dennoch ist die paritätische Besetzung noch nicht erreicht. Das Frauenförderkonzept enthält  konkrete Maßnahmen wie Überprüfung der Auswahlverfahren auf Geschlechtergerechtigkeit, Sicherung eines hohen Anteils von Frauen in der Nachwuchsförderung für Führungspositionen und Führung auch in Teilzeit.

Der Frauenbeirat sprach sich in der Vorberatung des Frauenförderplans für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und  Familie für städtische Beschäftigte, u.a. durch arbeitsplatznahe Kinderbetreuungsmöglichkeiten aus. Weiterlesen ‘Frauenförderplan 2011 bis 2013 für die Stadtverwaltung verabschiedet’ » 2008 bis 2011




Frauentalk “Macht entfalten – Macht gestalten” zum Internationalen Frauentag 2012

Gute Resonanz und eine interessante Diskussion konnten die Besucherinnen und einige Besucher auf dem Frauentalk “Macht entfalten – Macht gestalten” im Erftstädter Rathaus erleben. Anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 hatten Frauenbeirat und Gleichstellungsstelle zu der Veranstaltung am Sonntagmorgen, 11.03., eingeladen.

Die Erftstädter Ratsfrauen Leonore Bühner (FDP), Carla Neisse-Hommelsheim (CDU), Claudia Siebolds (SPD) und Jutta Zilles (Bündnis 90/Die Grünen) stellten sich den Fragen der Moderatorin  Cornelia Benninghoven. Auch das Publikum brachte sich rege in die Diskussion ein und nutze die Gelegenheit zu weiterem Erfahrungsaustausch.

Uns geht es mit der Gesprächsrunde darum, von den Erfahrungen von Frauen in der Kommunalpolitik zu lernen und mehr Frauen zu kommunalem und kommunalpolitischem Engagement zu ermutigen” so die Vorsitzende des Frauenbeirates Lieselotte Engmann.


Im Erftstädter Rat hat sich der Frauenanteil in den letzten Wahlperioden seit 1995 von 14 Prozent zwar auf gegenwärtig 26 Prozent erhöht, für eine gleichberechtigte Vertretung mit 50 Prozent Frauenanteil müsste er aber noch verdoppelt werden.

Durchaus unterschiedlich waren die Motive der anwesenden Ratsfrauen zu kommunalpolitischem Engagement. Sie reichten von kommunalem Gestaltungswillen bis zur Verhinderung von extremistischem Einfluss, insbesondere rechtsradikalen  Gedankengut. Mut machen, aber auch Lust machen auf kommunalpolitisches Gestalten war ein gemeinsames Anliegen der Ratsfrauen. Auch haben sich Ratsfrauen insbesondere für Anliegen, von denen insbesondere Frauen profitieren, eingesetzt- Dazu gehören der Ausbau der Kinderbildung und -Betreuung insbesondere für Unter-3-Jährige und das lokale Bündnis für Familie unter dem Aspekt der besseren Verienbarkeit von Beruf und Familie. Die Empfehlung für kommunapolitisches Engagement lautete auch, den eigenen Weg zu gehen und sich nicht zu verbiegen. Hilfreich sei es aber, sich UnterstüzterInnen zu suchen, die den Frauen hilfreich zur Seite ständen und kommunale Strukturen und wichtige Kontakte vermittelten.

Die Gleichstellungsbeauftragte beobachtete, dass Frauen häufig ein negatives Verhältnis zu Macht hätten. Macht wird mit Machtmissbrauch verbunden. In der vom Frauenbeirat angeregten gemeinsamen Fortbildung von Volkshochschule und Gleichstellungsstelle “Mehr Frauen für unsere Stadt” wurde über ein positives Verständnis von Macht diskutiert. Nach der Politikwissenschaftlerin und Philosophin Hanna Arendt kann Macht als dieFähigkeit begriffen werden “im Einvernehmen mit anderen zu handeln”. Macht enfalten und gestalten heißt dann, sich mit anderen über gemeinsame Ziele zu verständigen und sie durchzusetzen. Das entspricht dann einem demokratischen Machtverständnis, dem vor allem Frauen sich anschließen können.

Im kulturellen Rahmenprogramm belebten die Künstlerinnen Christiane Lorber und Susanne Riemer die Auseiandersetzung zum Thema Macht mit den ihren Sparten eigenen Ausdrucksmitteln. Zur Diapräsentation mit Werken von Christiane Lorber improvisierte die Jazztrompeterin Susanne Riemer.


Ipomea-Kosten-Anschlag 2001 Christiane Lorber

Für das leibliche Wohl sorgte das vielfältige und reichliche  Frühstücksbuffet mit Essensspenden aus den Reihen des Frauenbeirats und weiterer engagierter Frauen.



Frauentalk 2013 zum Internationalen Frauentag: Pflege ist weiblich und unterbezahlt!?

Frauenbeirat und Frauenbüro/Gleichstellungsstelle der Stadt Erftstadt luden anlässlich des Internationalen Frauentages 2013 zum Frauentalk: Pflege ist weiblich und unterbezahlt!? - Arbeitsbedingungen und Bezahlung in Gesundheitsberufen – ein. Mehr als 100 Besucherinnen und einzelne männliche Besucher verfolgten die engagierte Diskussion im Rathaus.



         

80 Prozent der Beschäftigten in der Gesundheitsbranche sind weiblich. Ihre Arbeit erfordert hohe Qualifikationen und vielfältige Kompetenzen. Sie ist häufig körperliche und psychische Schwerstarbeit. Die Verdienstmög­lichkeiten sind jedoch schlechter als bei vergleichbaren Ausbildungsberu­fen.

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen gilt: Viel Dienst – wenig Verdienst.

Frauen wollen das nicht länger hinnehmen. Beim diesjährigen Equal Pay Day steht die Verdienstsituation in Gesundheitsberufen im Mittelpunkt. Die schlechte Bezahlung in frauendominierten Berufen, und dazu gehören Ge­sundheitsberufe, ist eine wesentliche Ursache für den bestehenden statis­tischen Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern. In einer Gesell­schaft, die immer älter wird, wächst hingegen die Bedeutung und Zahl von Beschäftigten im Gesundheitssektor, so auch in Erftstadt. Schon jetzt gibt es einen Fachkräftemangel.

Ÿ Wie sind die Arbeitsbedingungen und spezifischen Belastungen?

Ÿ Wie hoch ist der Lohn und wie sieht die Entgeltstruktur aus?

Ÿ Wie sieht es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus?

Ÿ Wie lassen sich Arbeitsbedingungen und Entlohnung verbessern?

Über diese und andere Fragen sprechen Beschäftigte aus unterschiedli­chen Gesundheitsberufen (u.a. aus der ambulanten und stationären Kran­ken- und Altenpflege, eine Hebamme und andere Fachkräfte) mit der Moderatorin Cornelia Benninghoven und dem Publikum.

Informieren, mitreden, sich austauschen, vernetzen und mit gestalten!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Frauenbeirat und Frauenbüro/Gleichstellungsstelle,Rathaus, Holzdamm 10 , 50374 Erftstadt, Tel. 02235 409 662 oder -661




Alltag

Möchten Sie wissen, wie die Menschen in Erftstadt leben, denken und fühlen? Wie sie ihren ganz normalen Alltag verbringen? Was sie tun, was  ihnen Sorgen macht und was sie interessiert?

Schreiben Sie uns hier von Ihrem alltäglichen Leben.
Wir freuen uns über Beiträge und Anregungen.

Wie sieht wohl ein Tag im Leben einer Erftstädter Großfamilie aus…. Mehr

Über den Alltag von Frauen in Viry-Chatillon und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfahren Sie hier mehr.

Wie wohnen im Alter? – Eine Erftstädterin berichtet über ihren Weg, ihre Wohnsituation fürs Alter neu zu gestalten. Mehr




Alltag

                    

Ein ganz normaler Tag in einer Erftstädter Großfamilie

Gabi 42 Jahre, Mutter von 4 Kindern, Industriekauffrau – zur Zeit Hausfrau, Rolf 44 Jahre, Vater und Maschinenbauingenieur, Katharina, 11 Jahre, Sven 9 Jahre und die Zwillinge Lena und Marie, gerade 4 Jahre, des weiteren 2 Hasen und Schnauzerhündin Mira.

6.42 Uhr

Der Wecker klingelt, ich quäle mich aus dem Bett. Jetzt wird erst einmal Kaffee aufgeschüttet. Vor dem Frühstückstisch decken noch eben eine Waschmaschine anschmeißen, Pausenbrote schmieren, Äpfelchen schneiden, Getränke umfüllen und das alles in vierfacher Ausführung.

7.05 Uhr

Jetzt wird es aber Zeit. Treppe hoch, Kinder wecken. Allmorgendliches Gemurre ist zu hören: Noch 5 Minuten. Kein Pardon, der Schulbus fährt in 30 Minuten.

7.15 Uhr

Gemeinsames Frühstück, ich trinke genüsslich meinen Kaffee, während die Kinder Müsli löffeln. Dabei bleibt noch ein wenig Zeit, mir die Kinderträume erzählen zu lassen.

7.30 Uhr

Es klingelt an der Haustür. Die Nachbarskinder stehen vor der Tür. Die Schulkinder sind wieder einmal noch nicht fertig. Schnell noch Haare kämmen, Zähne putzen, Schuhe an, Jacke an und zur Bushaltestelle.

7.35 Uhr

Puh, das wäre geschafft. Jetzt kommen die Zwillinge dran. Die ganze Prozedur noch einmal. Verschärfend kommt die tägliche Kleiderfrage hinzu.

8.10 Uhr

Kleiderfrage geklärt, geschwisterlicher Streit um die Barbiepuppen vorerst geschlichtet, geschniegelt und gestriegelt gehen wir zum Kindergarten. Aber vorher wird noch Rolf mit Leine und Schnauzerhündin Mira zum Gassi gehen geschickt.

8.25 Uhr

Komme vom Kindergarten wieder, trinke meine zweite Tasse Kaffee mit Rolf, Abschiedsküsschen, endlich Ruhe im Haus. Zeit für mich. Ich werfe mich in meine Joggingklamotten und laufe eine Runde um den See.

9.25 Uhr

Jetzt kommt der Haushalt an die Reihe: Wäsche aufhängen, Geschirrspüler ausräumen, das Chaos in der Küche beseitigen, Müll herausbringen, schaue dabei nach den Hasen. Sven hat wieder nicht die Hasen gefüttert.

10.30 Uhr

Stöhne beim Anblick der Kinderzimmer und beschließe, dass die Kinder heute selbst aufräumen müssen. Einen Blick in den Kühlschrank geworfen, jetzt muss ich auch noch einkaufen fahren.

11.20 Uhr

Komme mit vollem Kofferraum von Aldi wieder, schleppe keuchend meine Einkäufe ins Haus und räume sie weg. Blick auf die Uhr: Es bleibt nur noch Zeit für Nudeln mit Soße.

11.45 Uhr

Sven kommt übelst gelaunt von der Schule nach Hause. Inzwischen steht das Nudelwasser auf dem Herd und ich bereite die Soße vor.

12.15 Uhr

Die Zwillinge müssen vom Kindergarten abgeholt werden, Schwätzchen gehalten mit anderen Müttern, Verabredungen getroffen. Nun aber schnell nach Hause, das Mittagessen wartet. Inzwischen ist auch Katharina nach Hause gekommen. Alle haben Hunger.

12.45 Uhr

Gemeinsames Mittagessen. Alle quatschen durcheinander. Lena und Marie zanken sich um die letzten Nudeln, dabei fällt ein Glas Wasser um. Meine Nerven sind kurz vor dem Explodieren.

13.30 Uhr

Ruhe ist eingekehrt. Die Großen müssen Hausaufgaben machen, die Zwillinge ruhig in ihrem Zimmer spielen. Endlich kann ich einen Blick in die Zeitung werfen.

15.00 Uhr

Mit dem Hund an die Leine, den Zwillingen an der Hand drehen wir eine Runde und dabei bringe ich die Zwillinge zu ihren Spielgefährten.

15.30 Uhr

Mutters Taxi Service beginnt: Katharina zum Klarinettenunterricht bringen, danach Sven zum Fußballtraining fahren, Katharina kann wieder abgeholt werden und wir schauen noch ein wenig beim Training zu.

17.00 Uhr

Die Kinder spielen nun mit ihren Freunden auf der Straße. Inzwischen kümmere ich mich um die Wäsche.

18.00 Uhr

Die Zwillinge müssen abgeholt werden.

18.30 Uhr

Abendbrotzeit: Zwillinge helfen beim Tisch decken, dafür müssen die Großen den Tisch abräumen. Zwischendurch höre ich Katharina noch die Vokabeln ab.

19.00 Uhr

Ausnahmsweise ist Rolf heute früher von der Arbeit gekommen. Wir sitzen gemeinsam am Abendbrottisch und alle schnattern durcheinander.

19.30 Uhr

Die zu Bettgehzeit beginnt. Die Zwillinge meckern und trödeln beim Zähne putzen. Endlich liegen sie im Bett. Rolf liest Ihnen eine Gute Nacht Geschichte vor und Ruhe ist bei den Kleinen eingekehrt.

20.15 Uhr

Die Großen durften noch ein wenig Fernsehen gucken.

20.30 Uhr

Endlich ist Ruhe eingekehrt. Nun werde ich vor dem Fernseher meine Wäsche bügeln.

22.00 Uhr

Rolf und ich raffen uns auf um unseren allabendlichen Spaziergang mit Hündin Mira vorzunehmen.

23.00 Uhr

Ich bin geschafft und möchte nur noch ins Bett.


Alltag

Aus dem Alltag von Frauen in Viry Chatillon, Erftstadts französischer Partnerstadt, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Frankreich

Das Gespräch über den Alltag von Frauen in Viry-Chatillon und die Vereinbakeit von Familie und Beruf in Frankreich führte Tessie Kürten, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftsclubs Viry-Chatillon und Lehrerin an der Gottfried-Kinkel-Realschule in Liblar, mit Pascale Fulconis, Vorsitzende des Clubs Viry-Erftstadt und Grundschullehrerin in Viry Chatillon, auf einem deutsch-französichen Treffen in Metz. (Übersetzung: Ute Pratsch-Kleber)


Pascale,
du kannst dir sicher vorstellen, dass es die Frauen in Erftstadt und Viry interessiert, wie eine französische Frau mit einem kleinen und einem größeren Kind es jeden Tag schafft, ihren Alltag zwischen Kindern und Arbeit zu organisieren. Außerdem ist es sicher interessant zu erfahren, welche Unterschiede es zwischen Frankreich und Deutschland gibt.

Ich glaube, dass wir in Frankreich das Glück haben, mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten zu haben.

Das ist klar!

Wir haben Krippen und Tagesmütter.

Muss man dafür zahlen?

Ja, aber man wird durch die so genannte „caisse d`allocation familiale“ sehr unterstützt.

Das ist gut.

Es gibt ein bestimmtes Verteilungssystem und je nach Gehalt wird man unterstützt. Außerdem kann ein Kind mit drei Jahren in die Vorschule gehen.

Kann jedes Kind in diese Schule gehen?

Ja, jedes Kind hat das Recht, mit drei Jahren in die Vorschule zu gehen, aber es ist nicht verpflichtend.

Und du kannst die Kinder den ganzen Tag in die Schule geben?

Ja, wir haben folgende Schulzeiten: wir fangen um 8.30 h mit der Schule an und beenden sie um 16.30 h, mittags und abends gibt es eine Kantine, es gibt eine Betreuung bis 18.00 oder 19.00 Uhr.

Oh, sogar abends, das ist in Deutschland komplett anders.

Die Kantine und die Abendbetreuung muss man je nach Gehalt bezahlen, aber der Unterricht von 8.30 h – 11.30 h und von 13.30 h bis 16.30 h ist kostenlos.

Also ist es möglich, Einkäufe und ähnliches zu erledigen, während die Kinder betreut werden?

Ja, auch wenn man nicht arbeitet, können die Kinder betreut werden und wenn man arbeitet, kann man die Kinder morgens hinbringen und abends wieder abholen und kann so seinen Arbeitsalltag organisieren.

Und das wird auch von den Firmen akzeptiert?

Ja, da gibt es keine Probleme.

Und wie ist es während der Ferien?

Von der Verwaltung werden während der Ferien so genannte Ferienspiele angeboten, wo die Kinder in Freizeiteinrichtungen gehen können; dort gibt es Lehrer, die die Kinder betreuen, die Kinder können aber auch in Ferienlager gehen. Dort können sie einige Wochen verbringen, während ihre Eltern arbeiten gehen.

Bei uns in Deutschland machen sich insbesondere die Frauen viele Gedanken wegen der Hausaufgaben ihrer Kinder, weil sie durch ihre Arbeit nicht genügend Zeit dafür haben. Wie machst du das mit Deiner vierzehnjährigen Tochter? Muss sie die Hausaufgaben zuhause machen oder macht sie die Hausaufgaben in der Schule?

Meine Tochter muss ihre Hausaufgaben zuhause machen, allerdings habe ich das Glück, eine Tochter zu haben, der das leicht fällt, und wenn sie eine Frage hat, versuche ich ihr so gut wie möglich zu helfen. Von daher mache ich mir darüber keine Sorgen. Allerdings gibt es bei uns Organisationen, die Hausaufgabenbetreuung anbieten. Für Familien mit geringem Einkommen ist das kostenlos, gut verdienende Familien entrichten einen geringen Beitrag.
Diese Hausaufgabenbetreuung ist eine Wahlmöglichkeit, aber meine Tochter benötigt diese Hilfe zum Glück nicht, und ich hoffe, dass das so bleibt.

Lebst du auf dem Land oder in der Stadt?

Ich wohne in einem Vorort von Paris.

Geht deine Tochter dann zu Fuß in die Schule oder musst du sie hinbringen.

Sie hat die Möglichkeit, mit dem Bus zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Die Schule ist ungefähr einen Kilometer entfernt, also recht gut zu erreichen.

Und du Pascale, hast du bei deinen Aufenthalten in Deutschland Dinge bemerkt, die anders als in Frankreich sind?

Mir ist vor allen Dingen das unterschiedliche Schulsystem aufgefallen, da ich selbst seit 18 Jahren an einer Schule unterrichte, habe ich mir auch in Deutschland viele Schulen angeschaut, und da ist mir das andere System schon aufgefallen. Ich kann nicht beurteilen, ob es besser oder schlechter ist, aber eine Schule die morgens früher anfängt und schon mittags endet, entspricht nicht dem normalen Arbeitstag einer Frau oder eines Mannes, also braucht man Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder, wenn man arbeiten möchte.

Sind dir auch andere Dinge bei deutschen Familien aufgefallen, bespielsweise bezüglich der Freizeitaktivitäten?

Als ich bei meinem ersten Besuch bei einer deutschen Familie in Baden-Württemberg war, sang der Mann auch in einem Chor, genauso wie ich das in Frankreich tue, also ich denke, dass Freizeitverhalten der Menschen in Europa ist so ziemlich identisch.

Liebe Pascale, ich danke Dir für dieses Gespräch und muss feststellen, dass es die französische Familie mit Kindern erheblich leichter hat, ihren Arbeitsalltag zu bewältigen.


Alltag

Wie will ich wohnen, wenn ich älter bin??? – ein Erfahrungsbericht
Eine Erftstädterin schildert ihren Entscheidungsprozess, ihre Wohnsituation fürs Alter zu ändern und neu zu gestalten:

“Im eigenen Haus auf 200 qm Wohnfläche mit dem großen Garten, den ich nicht mehr beherrsche, sondern der mich beherrscht…. mit jährlich wachsenden Heiz- und Reparaturkosten????  Die Hecken und Bäume müssen vom Gärtner geschnitten werden, für die Reparaturen müssen Handwerker her. Zum Putzen fehlt mir völlig die Lust.

Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann ist gestorben, die Kraft lässt nach, vieles kann ich nicht mehr alleine bewältigen. Die Söhne und Töchter haben ihr eigenes Leben, ihr eigenes Zuhause und wollen ihr altes Elternhaus nicht und raten zum Verkauf.

Im Laufe der Jahre beschleicht mich ein ungutes Gefühl: „Muss ich fast meine gesamte Rente ausgeben, nur um dieses Haus zu erhalten? – Für wen?”

Der Gedanke an eine 3-Zimmer-Wohnung in zentraler Lage (alles Notwendige sollte zu Fuß erledigt werden können) mit netten, hilfsbereiten Nachbarn ließ mich nicht mehr los……. und ich machte mich auf die Suche. Die Suche sollte 6 Jahre dauern, aber dann war sie gefunden, die neue Wohnung, die neue ideale Umgebung, die netten Nachbarn.

Im Jahr 2006 wurde ich Gründungsmitglied des Vereins ALTERnatives Wohnen Erftstadt e.V., ein Verein, der es sich u. a. zur Aufgabe gemacht hat, für älter werdende Menschen in zentraler Lage Wohnungen zu bauen, barrierefrei. Mitglieder dieser Vereinigung lernten sich kennen, schätzen, unternahmen gemeinsame Wanderungen, Museenbesuche, grillten und hofften, dass bald ein Grundstück gefunden werde, um endlich die Idee vom gemeinschaftlichen Wohnen in die Tat umzusetzen.

Ein Grundstück wurde gefunden, gute Lage, Pläne standen fest, alles war zum Kauf bereit, aber die Verkäuferin änderte ihre Meinung: sie wollte nicht mehr verkaufen.  Große Trauer bei den Beteiligten. Wieder musste gewartet werden; regelmäßig trafen sich die Interessenten, viele Grundstücke wurden besichtigt.

Endlich, Ende 2010 eröffnete sich die Möglichkeit, zusammen mit einem engagierten Bauträger in der Steinstraße, also in zentraler Lage in Erftstadt-Lechenich, ein gemeinschaftliches Wohnprojekt zu entwickeln. Der Bauträger fungierte als Investor, der Verein als Planer und Vermittler der Kaufinteressenten. Das Projekt ging in die Realisierung. Innerhalb kurzer Zeit waren alle 14 Wohnungen verkauft, bzw. vermietet.

Ich war eine der 6 allein stehenden Frauen, die eine Wohnung mieten bzw. kaufen wollten.

Nun wurde es ernst für mich: Mein Haus musste verkauft werden. Ich fand eine engagierte Maklerin, die ein wunderschönes Exposé von meinem Haus machte und ins Internet stellte. Menschen kamen, besichtigten alles, standen plötzlich in meinem Garten, ohne dass ich ihnen die Tür geöffnet hatte….. eine unruhige Zeit begann. Keiner wollte kaufen…. Nicht zu dem Preis. Also reduzierte ich meinen Kaufpreis und…siehe da….. es klappte. Junge Familie mit 3 Kindern kaufte meine „Hütte“, wie ich den Bungalow liebevoll nannte.

Nun hieß es Abschied nehmen von einer Umgebung, in der ich 37 Jahre gelebt hatte. Nächtelang lag ich wach….Schweißausbrüche, Panik….habe ich es richtig gemacht???? Der Spruch: „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ wich nicht aus meinem Kopf.

Meine Nachbarn, mit denen ich ein halbes Leben Tür an Tür gelebt hatte, sahen mich traurig an.  „Nie wird es so werden, wie es einmal war“, meinten sie. Zu meinen Zweifeln gesellte sich ein schlechtes  Gewissen.

Die Grundsteinlegung von „Haus Burgblick“ (so hieß der Arbeitstitel dieses Projektes) am 17. Juni 2011 und das Richtfest am 18. November 2011 wurden nicht nur durch die zukünftigen Bewohner des Hauses, sondern auch durch Presse, Nachbarn und Vertreter der Stadt besucht und gebührend „begossen“.

Im August 2012 wurden die ersten Wohnungen fertig und bezogen und ich war eine der ersten, die in dieses Haus an der Steinstraße 20 einzog.

Ein einladend gestalteter Gemeinschaftsraum mit Küchenecke wurde mit Leben gefüllt. Der gemeinschaftliche Gartenbereich wird die Oase des Hauses. Offizielle Einweihungsfeier war der 3. Oktober 2012.

Ich war am Ziel meiner Wünsche.

Die Wohnung wurde „feminin“ eingerichtet, fast alles neu und fast alles in weiß. Jeden Morgen schaue ich nun auf die wunderbare Landesburg Lechenich. Freunde kommen, finden es toll und beglückwünschen mich zu meinem Entschluss.

Und ich? Die ersten Monate in meiner neuen  Wohnung fühlte ich mich „wie zu Besuch“.

Nun – nach 9 Monaten kann ich sagen: „Hier ist mein „ZUHAUSE“!”


April 2013
 
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